Das Sortiment in unserem Schul-Kiosk basiert auf jahrelangen Erfahrungen, viel Ausprobieren und einer engen Abstimmung mit Schulleitungen, Eltern und Schüler:innen vor Ort. Für viele Schulen ist das (unerlaubte) Verlassen des Schulgeländes zu umliegenden Bäckereien, Imbissbuden und Supermärkten ein großes Problem. Auch deshalb bitten uns Schulen häufig, entsprechende klassische Kioskwaren anzubieten, wodurch erfahrungsgemäß das Schulhofverlassen stark eingedämmt wird. Zusätzlich fördern Sortiments- und Preisgestaltung den Kauf nachhaltiger und sattmachender Produkte. Die Kinder überlegen sehr genau, ob sie sich für 1€ den Schokoriegel kaufen, der sie nicht satt macht, oder doch lieber für den gleichen Euro das belegte Brötchen, dass sie für den ganzen Vormittag satt macht. Auch haben wir die Erfahrung gemacht, dass ein solches Angebot Fehlentwicklungen entgegenwirken kann. So fällt es den Mitarbeitenden, Lehrern und Sozialpädagogen sehr schnell auf, wenn einzelne Kinder übermäßig viele Schokoriegel oder Chips kaufen. In allen Fällen konnte dies dann in der Schule mit den Betroffenen pädagogisch aufgearbeitet und eine deutliche Verhaltensänderung erwirkt werden. Ansonsten wäre dieses Fehlverhalten über längere Zeiträume womöglich gar nicht aufgefallen und erst im jungen Erwachsenenalter zum Problem geworden.
Bestätigt werden wir zudem durch die jährlichen Verkaufsmengen. Beispielsweise kaufen im Durchschnitt jede Schülerin oder jeder Schüler 6 Schokoriegel oder Chips Packungen in einem ganzen Schuljahr.